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Malediven von A - Z
| Anreise |
Die
meisten Urlauber werden wohl mit dem Flugzeug auf den Malediven
ankommen. Der einzige Flughafen heißt Hulule und liegt
auf der gleichnamigen Insel, gerade 2 km von der Haupstadt
Male entfernt.
Flugreisende benötigen von Frankfurt etwa 9 Stunden
(zurück knapp 10), wer über Sri Lanka fliegt benötigt
um einiges mehr an Zeit. Die Entfernung von Frankfurt nach
Male beträgt etwa 7.910 km, von Sri Lanka aus etwa
700 km.
Auf Hulule angekommen, fliegt man entweder mit einem Wasserflugzeug
zur gebuchten Insel weiter, oder
man wartet auf eines der Schnellboote, die auch noch Ziele
von mehreren Stunden Zeitaufwand anfahren. Vom Prinzip her
kann man sagen, daß sich Ziele, die mehr als 2h mit
dem Boot benötigen, besser mit dem Flugzeug angeflogen
werden. Neben dem Zeitvorteil hat man zumeist einen unvergeßlichen
Blick auf die smaragt-grünen Inseln im tief-blauen
Meer.
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| Arzt |
Da
die Malediven ausschließlich aus Inseln bestehen,
treffen sie bei der ärztlichen Versorgung auf eine
entsprechend herausfordernde Situation. Vom Prinzip her
gibt es erst einmal ein recht gut ausgestattetes Krankenhaus
in Male (das Centra Hospital, Sosun Magu, Tel: 322440).
Die Inseln selbst sind i.d.R. eher schlecht ausgestattet.
Das bedeutet, daß wenn man je nach Situation erst
einmal nach Male fahren muß, und das kann schon mal
1-2 Stunden dauern, sofern ein Boot oder Wasserflugzeug
zur Verfügung steht. Aus Male kann man ein Rettungsflugzeug
anfordern. Medikamente werden auf den meisten Inseln
vorrätig gehalten, es ist aber immer sinnvoll, sich
vor Antritt der Reise mit den wichtigsten Dingen selbst
auszustatten.
Wir empfehlen, sich zuvor bei Ihrer Auslandskrankenversicherung
zu informieren, ob Transporte zu Krankheitszwecken abgedeckt
werden, denn das schließen die meisten aus.
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| Camping |
Das
sog. wildes Campen ist verboten, insbesondere ist es bei
den unbewohnten Inseln ratsam, sich nach den Eigentümern
zu erkundigen, bevor man schlechte Erfahrungen macht. Wichtig
ist insbesondere, daß man auf unbewohnten Inseln keine
Infrastruktur vorfindet, d.h. auch die einfachsten Dinge,
wie Wasser zum Trinken, sind nicht vorhanden.
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| Dhoni |
Ein
Dhoni ist das Boot der Malediver. Es ist aus stabilem Hartholz
und hat nur geringen Tiefgang, was es besonders gut in der
korallendurchsetzten Meerlandschaft navigieren läßt.
Dhonis sind i.d.R. mit dreiecksförmigen weißen
Segeln bestückt. Heute fahren hingegen eher diesel-getriebene
Boote durch die maledivischen Gewässer, die als Fischer-
oder Tauchboote dienen.
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| Einkaufen |
Die
Malediven haben was Souveniers betrifft nur wenig zu bieten.
Das hängt u.a. damit zusammen, daß hier wenig
wächst (z.B. Holz), aber auch der Boden wenig hergibt,
was man bearbeiten und verkaufen könnte. So werden
zwar Korallen, Schnecken und Muscheln angeboten, sie stehen
aber zumeist unter Artenschutz und können spätestens
bei der Einreise in Deutschland zu großen Problemen
führen.
Anders verhält es sich da mit z.B. Malereien. So werden
T-Shirts mit bunten Fischmotiven bemalt, oder aber man kann
ganze Bilder mitnehmen, die einheimische in oft kitschigen
und prallen Farben, bisweilen aber auch in netten und kunstvollen
Zügen erstellt haben.
Der Einkauf in Male ist häufig nicht
billiger als auf anderen Inseln.
Insbesondere sollte man sich davor hüten, an Organisierten
Shopping-Touren teilzunehmen, bei denen man vom Hotel abgeholt
wird und andere Inseln anfährt, um dort für 1
Stunde einkaufen zu können. Oft werden die Touristen
so stark bedrängt, daß der Urlaub zur Tortour
wird.
Nutzen
Sie das
Buch Handeln
und Feilschen im Urlaub um beim
Handeln im Bazar Geld zu sparen.
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| Elektrizität |
Es
gibt keine zentrale Stromversorgung, d.h. jede Insel
hat in der regel ihre eigene Versorgung. Da die meisten
Inseln nur ein Hotel
besitzen, wird der Strom zumeist durch Generatoren erzeugt,
und die können schon mal lauter sein als gewünscht.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt mit 50 Hz. Adapter
sollte man zur Sicherheit mitnehmen, obwohl in den meisten
Anlagen die Deutschen Stecker passen.
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| Essen |
Das
Essen und typische Gerichte auf den Malediven sind schnell
beschrieben, da es sich nur in Ausnahmefällen nicht
um Fisch handelt. Der ist hier jedoch besonders gut, da
er frisch aus dem Wasser kommt. Wenn das Angebot an Fischkochkunst
auf den Malediven auch nicht so ausgeprägt ist, wie
auf den Seychellen,
so ist es doch das, was man hier am besten essen kann.
Viele Hotels, insbesondere die höherpreisigen, bemühen
sich aber, ein eher europäisches Angebot an Gerichten
zu servieren, um dem "allgemeinen" Geschmack nahe
zu kommen. Besonderes Pech kann man da schon mal bei billigen
Hotels haben, die z.B. nur 2 Sterne
haben.
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| Flora |
Da
die Malediven aus lauter kleinen Inseln bestehen, die
meist nicht größer als 400 x 600 Meter sind,
ist es sowohl für die Fauna als auch for die Flora
ein recht schwieriges Gelände zum Überleben.
Dennoch gibt es hier eine ganze Reihe sehr schöner
Pflanzen, von üppiger Busch- und Strauchvegetation
über Kokospalmen bis hin zu Banyanbäumen.
Die Bananen sind klein und sehr süß, sie
werden auf vielen Inseln bereits angebaut und meistens
reif geflückt. Papaya- und Mangobäume gibt
es ebenfalls, und die Brotfrucht ist intensiver Bestandteil
der maledivischen Küche. Sie muß jedoch gekocht
werden, denn sonst schmeckt sie nicht.
Palmen
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Brotfrucht |
| Palmenarten
gibt es auf den Malediven viele. Sie werden bis zu
35 Meter hoch und ihre Früchte können getrunken
bzw. gegessen werden (je nach Palmenart) oder dienen
als Brennholz. Die Stämme werden im Haus- oder
Schiffsbau verarbeitet und die Palmenwedel finden
vielfältige Verwendung bei der Abdeckung, bis
hin zum Dachbau. |
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| FKK |
Die
Malediven sind ein islamisches Land. Das bedeutet, daß
FKK hier absolut verboten ist. Man sollte sich nicht nur
der drohenden Strafen wegen daran halten, sondern auch bedenken,
was man Einheimischen "antut", wenn man sich nackt
zeigt. In westlichen Ländern fällt es einem i.d.R.
schwer dies nachzuvollziehen. Wer es dennoch nicht lassen
kann, sollte ein Handtuch griffbereit haben, um Einheimische
nicht in eine unangenehme Lage zu versetzen.
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| Fotos |
Die
Malediven eignen sich sicher sehr gut für traumhafte
Aufnahmen, und so sollte man die Reise auch bzgl. der Kamera
gut vorbereiten. Filmmaterial ist auf den Malediven recht
teuer, so daß es sich anbietet, alles in Deutschland
zu kaufen. Achten Sie auch darauf, daß das Filmmaterial
nicht zu heiß wird, denn sonst entstehen schnell rosa
Tönungen.
Wir empfehlen, vormittags bzw. abends Bilder zu machen,
nicht so sehr gegen Mittag. Das hängt damit zusammen,
daß die Farben kräftiger hervorkommen, wenn die
Sonne direkter reflektiert wird und nicht im 90°-Winkel.
Zu weiteren Hinweisen lesen Sie unseren Fotografie-Guide.
Die
Malediven sind ein moslemisches Land, und so sind Abbildungen
von Personen nach dem Koran nicht gestattet. Das sollte
man als Tourist auch respektieren, und zuvor fragen. Das
wird häufig dann doch mit einem Lächeln und einem
Bild belohnt werden.
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| Geld |
Die
Maledivische Währung ist die Ruffiya (leitet sich aus
der Rupie ab). Zur genauen Bestimmung des Wechselkurses
prüfen Sie bitte die Seiten Währungsumrechner.de.
Im Grunde benötigt man die einheimische Währung
jedoch nur sehr selten. Insbesondere dann, wenn man von
den einheimischen Inseln bzw. in Male Souveniers kaufen
möchte oder sonst eine Dienstleistung von Einheimischen
in Anspruch nimmt, z.B. ausgehandelte Kleintransporte. Im
Allgemeinen kann man jedoch sagen, daß sowohl US-Dollar,
wie auch Euro völlig ausreichen, um sich auf den Malediven
zu bewegen.
Bei der Ausreise besteht die Möglichkeit die Maledivische
Ruffiya wieder zurückzutauschen, denn die Ausfuhr und
die Einfuhr der Ruffiya ist verboten. Da der Kurs sehr schlecht
ist, sollte man nur soviel umtauschen, wie unbedingt nötig.
In den Hotels werden Kreditkarten und Reiseschecks (USD
oder Euro), wobei nicht alle Hotels
Reiseschecks einlösen. Achten Sie bei den Reiseschecks
auf die Sicherheitshinweise, die bei Ausstellung genannt
werden.
Nutzen
Sie das
Buch Handeln
und Feilschen im Urlaub um beim
Handeln im Bazar Geld zu sparen.
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| Handtücher |
Nehmen
Sie sich am besten eigene Handtücher mit, sofern sie
nicht in ein 5-Sterne-Haus fahren.
Da die Luft wie das Wasser zum Waschen auf den Inseln
häufig salzig ist, trocknen die Handtücher i.d.R.
schlecht. Die Folge ist, daß sie nach einiger Zeit
schlecht riechen, und man sich ungerne mit ihnen abtrocknet.
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| Hotels |
Siehe
unter Hotels.
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| Impfungen |
Von
den Malediven werden zur Einreise keine Schutzimpfungen
verlangt, außer man reist aus einem Infektionsgebiet
ein. Im Grunde kann man mit den Impfungen, die für
Deutschland gelten auch auf den Malediven zurechtkommen,
zumindest für einen 2-4 wöchigen Urlaub.
Auch zählen die Malediven nicht zu einem Malariagebiet,
so daß man auf die Prophilaxe verzichten kann.
Was wir jedoch für jede Reise empfehlen möchten
ist ein ausreichender Schutz gegen Tetanus, Kinderlähmung
sowie Hepatitis A. Wer länger auf die Malediven fährt,
der sollte sich auch gegen Hepatitis B impfen lassen. Wir
empfehlen eine Kombinationsimpfung von A und B, sofern Sie
häufiger reisen.
Genauere Informationen bzgl. der Vorsorge sollte man sich
vor einer Reise bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten,
dem Gesundheitsämtern oder direkt beim Tropeninstitut
Hamburg oder unter die-reisemedizin.de
bzw. TravelMed
holen.
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| Information |
| Deutschland: |
Maldives
Government Tourist Information Office: Münchner
Straße 48, 60329 Frankfurt, Tel: 069.27404420,
Fax: 069.27404422, mail.
Auch zuständig für Österreich und Schweiz |
| Malediven: |
Maldives
Tourism Promotion Board: Boduthakurufaan Magu, Bank
of Maldives (4. Stock), Male, Maldives, Tel.: +960.323228,
Fax: +960.323229
Zudem befindet sich ein kleiner Informationsschalter
am Flughafen. |
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| Insel-Hopping |
Bei
über 1.000 wunderschönen Inseln
bietet es sich natürlich an, außer der eigenen
Insel auch noch andere kennenzulernen.
Vom Prinzip her lassen sich alle touristischen Inseln besuchen,
die einheimischen Inseln sind i.d.R.
für den Tourismus verboten (Ausnahmen bestätigen
die Regel).
Leider gestaltet sich das Insel-Hopping nicht so einfach,
wie man sich das auf den Malediven wünschen mag. Jede
Fahrt kostet Geld und und das nicht zu knapp.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, Inselhopping zu betreiben:
zum einen kann man von Deutschland aus bereits im Reisebüro
eine entsprechende Tour buchen, zum anderen werden solche
Touren auch vor Ort angeboten, allen voran auf Male. So
wird man auch herausfinden, daß die meisten Touren
über Male laufen, sogar dann, wenn die Insel, die man
besuchen möchte gerade nebenan liegt. Am besten fragt
man dann die Hotelrezeption nach einem Kurztrip auf eine
Nachbarinsel. In den meisten Hotels werden auch Tagesausflüge
zu 2-3 benachbarten Inseln mit
Piknik und Schnorcheln angeboten.
Es lohnt sich jedoch unbedingt, die eigene Insel mal zu
verlassen, denn so schön sie auch sein mag, die Variation
der Naturwunder, was die Malediven so einzigartig macht
und was den Besucher so sprachlos läßt.
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| Internet |
Auf
den Malediven gibs es nur Internet-Cafes auf Male. Ansonsten
sollte man das Hotel im voraus
kontaktieren um herauszufinden, ob Surfen im Internet auf
der Insel angeboten wird.
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| Kleidung |
Da
es auf den Malediven das ganze Jahr über sehr warm
ist, bietet es sich an leichte und luftige Kleidung mit
ins Gepäck zu nehmen. Pullover oder Jacken sind im
allgemeinen überflüssig. Langärmlige Hemden
oder Strümpfe sind aber besonders Abends von Nutzen,
wenn Mücken im Anmarsch sind, denn sie schützen
zumindest teilweise vor Stichen. In den meisten Hotels werden
die Herren des Abends gebeten, keine kurzen Hosen zu tragen.
Auch für Hotels der gehobenen
Kategorie sollte man geeignete Kleidung mitnehmen.
Wer in der Regenzeit auf die Malediven
fährt, sollte möglicherweise Regenkleidung mitnehmen,
sofern man auch im Regen raus möchte. Regen-Ponchos
zum Überziehen eignen sich besonders dafür.
Eine Muster-Packliste haben
wir Ihnen hier vorbereitet, um möglichst alles im Gepäck
zu haben.
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| Konsulat |
| Malediven |
Honorarkonsulat
der Bundesrepublik Deutschland, 38 Orchid Magu, Male
20-02, Tel: +960-323080, Fax: +960.322678 |
| Deutschland |
Honorarkonsulat
der Republik der Malediven, Immanuel-Kant-Str. 16, 61350
Bad Homburg, Tel: 06172.867833, Fax: 06172.85833 |
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| Kriminalität |
Die
Malediven gelten als eines der sichersten Länder weltweit.
Die Menschen auf der Insel kennen
sich und so haben Diebstahl und andere kriminelle Handlungen
kaum eine Chance.
Wir empfehlen dennoch die oft vom Hotel
zur Verfügung gestellten Saves zu nutzen und nicht
allzuviel Schmuck mitzunehmen. Wertgegenstände sollte
man nicht offen herum liegen lassen, um nicht zum Diebstahl
zu verführen.
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| Müll |
Die
Bewältigung von Müll ist eines der größten
Probleme der Malediven. So ist die Mülldeponie in der
Regel eine unbewohnte Insel. Dabei hinterlassen die Urlauber
i.d.R. den meisten Abfall.
In ihrer Müll-Überlastung haben die Malediver
zudem bisweilen kein Gefühl für Sauberkeit und
so findet man auf einheimischen Inseln neben den schönsten
Stränden übel riechende Kloaken, weil tonnenweise
Müll in leichtes Gewässen geschüttet wurde.
Die wichtigste Mülldeponie der Malediven ist eine Insel
im Südmale Atoll, sie kann jedoch schon bald keine
weiteren Abfälle mehr aufnehmen.
Es ist von daher insbesondere an die Urlaubsgäste zu
appellieren, daß sie nicht nur wenig Müll produzieren,
sondern wenn möglich diesen sogar wieder mit nach Hause
nehmen, um ihn dort zu entsorgen. Das ist zwar etwas ungewöhnlich,
erspart aber den Malediven einige Probleme, die der Natur
langfristig sehr schaden.
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| Notruf |
| Polizei: |
119 |
| Feuerwehr: |
118 |
| Krankennotdienst:
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102 |
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| Öffnungszeiten |
Auf
den Malediven sind Öffnungszeiten nur eine wenig erfragte
Angelegenheit, nicht zuletzt, weil sich auf einer Insel
nur selten mehr als ein Geschäft befindet. Und hier
sind die Zeiten von der Vorgabe des Hotels abhängig.
Wer nach Male fährt, der wird dort auf Geschäfte
treffen, die i.d.R. von 8 - 21 oder sogar 22 Uhr geöffnet
haben. Behörden haben dagegen nur von 7:30 bis 14:30
Uhr geöffnet.
Da die Malediven durchgängig islamisch sind, ist hier
der Freitag Feiertag, die Geschäfte haben also geschlossen.
Auch zu islamischen Feiertagen (jährlich wechselnd)
sind die Geschäfte geschlossen. Wer tagsüber an
einem normalen Wochentag auf geschlossene Türen stößt,
der kann damit rechnen, daß Gebetsstunde ist. Eine
Stunde später ist das Geschäft zumeist dann wieder
geöffnet.
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| Reiseveranstalter |
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| Religion |
Es
gibt nur eine Religion auf den Malediven, und diese ist
Staatsreligion: den Islam, und zwar den Sunnitischen Islam.
Staatsreligion bedeutet, daß die Ausübung anderer
Religionen verboten ist. Dabei sind ist - wie in anderen
islamischen Ländern auch - das Recht auf die Religion
gestützt (Shahria).
Die fünf obersten Gebote des Islams sind das Glaubensbekenntnis
(shahada), das Gebet, das 5 mal pro Tag stattfinden soll
(Salat), das Geben von Almosen (Sacat), das Fasten im Monat
des Ramadan (Sa'um) und die Pilgerreise nach Mekka (Hadsh),
die einmal im Leben gemacht werden sollte.
Auf
den Malediven wird die Religion nur mäßig streng
ausgeübt. Trotzdem gelten auch hier Verbote wie z.B.
Essen von Schweinefleisch, Konsum von Alkohol, und wer z.B.
Sex-Zeitschriften mit ins Land bringt, bekommt diese im
allgemeinen abgenommen.
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| Schnorcheln |
Die
Malediven sind zum Schnorcheln wie geschaffen. Wir haben
daher ein eigenes Kapitel zum
richtigen Schnorcheln hier erstellt.
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| Sonne |
Die
Sonnenstrahlung ist auf den Malediven sehr intensiv. Es
empfiehlt sich, sich insbesondere in den ersten Tagen mit
besonders hohem Lichtschutzfaktor
(ab LSF 25) einzureiben.
Man wird schon nach 1-2 Stunden merken, welche Wirkung ausgelassene
Stellen zeigen. Zu beachten ist auch, daß der rel.
weiße Strand sowie das Wasser das Licht stark reflektieren,
was eine zusätzliche Strahlung bewirkt. Wer sich auf
einem Schiff befindet, stärkere Briesen Wind am Strand
bemerkt oder schnorchelt, trägt besser ein T-Shirt
um sich vor zu großen Überraschungen zu schützen.
Bestimmen Sie hier Ihren Hauttyp
und den zu empfehlenden Lichtschutzfaktor.
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| Sprache |
Auf
den Malediven wird maledivisch bzw. Dhivehi gesprochen,
eine Sprache, die sich ursprünglich aus dem singhalesischen
entwickelte und verschiedene Wörter auch aus dem Arabischen
mit einfließen ließ. Durch die Nähe zu
Indien haben auch indische Worte ihre Berücksichtigung
gefunden und sogar Englisch ist mit eingeflossen. Dialekte
gits es einige, die z.T. sehr unterschiedlich sein können.
Ihre Entstehung läßt sich leicht nachvollziehen,
bedenkt man, daß die Atille teils mehrere Hundert
km auseinanderliegen, und Verkehrsmittel eher ein Luxus
darstellten.
Die Schriftsprache lehnt sich stark an die arabische Schrift
an, die ebenfalls von rechts nach links verläuft. Sie
wurde ab 1977 auch in lateinische Buchstaben übergeleitet,
jedoch ist die Form leider nicht einheitlich.
Auf
den touristischen Inseln wird durchgehend Englisch, Französisch
und eher selten sogar Deutsch gesprochen. So ist Englisch
auch die zweite Amtssprache und gilt allgemein auch für
Handelsbeziehungen.
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| Strände |
| Im
allgemeinen gibt es zwei Dinde, weshalb man auf die
Malediven fährt: zum einen Tauchen, und zum anderen
die Strände. Es gibt wohl nur wenige Flecken auf
der Erde, an denen so zahlreich die schönsten Strände
versammelt sind. Nicht nur, daß es hier den bei
unseren Breitengraden nicht anzutreffenden schneeweißen
Korallensand gibt, der so fein ist, daß er in
jede Kamera-rize geht; |
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| nein,
oft ragen auch Palmen schräg ins vorgelagerte
Lagunenwasser, was den Besucher das Gefühl gibt,
daß er nicht mehr weit vom Paradies ist.
Trotz des feinen Strandes sollte man sich Strandschuhe
oder sogar Badeschuhe mit Gummisohlen mitnehmen, mit
denen man auch in den Lagunen wandern kann.
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| Trinkgeld |
Trinkgelder
sind auf den Malediven eine eigene Sache. Allgemein erwartet
werden ca. 10%, für den Kofferträger etwa 1 Euro
pro Gepäckstück, der Kellner zwischen 5-10 Euro
pro Woche. Solche Empfehlungen kennen die Empfänger
der Trinkgelder auch, und so erstaunt es nicht, wenn ein
Kofferträger schon mal mit 2 Euro einen unzufriedenen
Eindruck macht, oder sogar mehr erbittet. So kann es passieren
- insbesondere in günsigen Hotels,
daß Trinkgelder nicht nur als Selbstverständlichkeit
gesehen werden, sondern sogar eingefordert werden.
Im Allgemeinen gilt hier jedoch wie überall sonst auch:
wenn der Service nicht in Ordnung war, so sollte man kein
Trinkgeld geben, ansonsten nach eigenem Ermessen.
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| Wasser |
Trinkwasser
war bis vor wenigen Jahren noch ein knappes Gut auf den
Malediven. Heute hat fast jede Insel ihre eigene Entsalzungsanlage,
so daß Wasser in ausreichenden Mengen zur Verfügung
steht.
Wer auf einsame Inseln fährt, insbesonder unbewohnte
Inseln, der muß unbedingt einen gehörigen Vorrat
an Trinkwasser mitnehmen. Wer das nicht befolgt, kann sich
schnell größerer Sorgen ausgesetzt sehen, insbesondere
wenn man sich bringen läßt und mit Verspätung
abgeholt wird.
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| Zeit |
Die
Differenz zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt
3 Stunden. Nähere
Infos hierzu sind zu finden unter
www.weltzeituhr.com.
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