Bacoo Reiseführer

Sport

File 380Hochseeangeln
Hochseeangeln wird auf einigen Inseln angeboten. Die meisten Resorts auf den Malediven haben schwere und stark motorisierte Boote, mit denen sie Interssierte aus dem Atoll heraus aufs offene Meer fahren können. Hier verbringt man in der Regel einen halben Tag und kann selbst die Angel werfen. Gefangen wird fast immer was und mit ein wenig Glück handelt es sich dann um einen großen Fang.

File 392Joggen
Die Malediven eignen sich besser zum Joggen als man vermuten möchte. So ist das Joggen insbesondere an den Stränden eine wahre Wonne, da sie sehr flach abfallen, meistens um die ganze Insel reichen, so dass man mehrere Runden drehen kann. Die Inseln sind unterschiedlich groß, üblicherweise aber etwa 400 x 600 Meter, was dann auch fast 1,5 - 2 km pro Umrundung ausmacht. Zudem kann man sich wohl kaum eine schönere Umgebung vorstellen.
Achtgeben sollte man darauf, dass man nicht in der Mittagshitze Joggen geht und sich zuvor gut gegen die Sonne schützt. 30 Minuten ohne Sonnenschutz reichen bereits bei dieser Sonne aus, um einen starken Sonnenbrand zu bekommen. Man darf nicht vergessen, dass die Malediven nicht weit vom Äquator entfernt liegen. Beachten sollte man auch Ebbe und Flut. Auch wenn der Unterschied zwischen beiden etwa 1 Meter beträgt, so kommt bei Flut das Wasser doch so weit auf den Strand, dass an einigen Stellen das Joggen eine nasse Angelegenheit werden kann.

Kayak
Es gibt wohl kaum eine Ferienanlage, bei der keine Kayaks zu finden sind. Wer über ausreichend Kraft und Reserven verfügt, der kann damit die Insel umrunden oder aber einfach nur die Fischwelt von oben bewundern. Es ist ein traumhaftes Erlebnis, wenn man mit dem Kayak über Korallen hinwegschwimmt und Rochen und kleine Baby-Schwarzspitzenmhaie in der vorgelagerten Lagune beobachten kann.

Schnorcheln
Schnorcheln auf den Malediven: wenn nicht hier, wo sonst? Auch wenn die maledivische Unterwasserwelt genauer gesagt die Korallenwelt durch die Wassererwärmung stark beschädigt wurde, so farbenreiche und viele Fische wird man kaum in einem anderen Land unter Wasser beobachten können. Nicht nur in der meistens der Ferienanlage vorgelagerten Lagune, auch am Außenriff lässt es sich zumeist hervorragend schnorcheln. Die Hotels bieten dem Urlauber täglich entsprechende Schnorchelausflüge an entlegenere Stellen an.
Beim Schnorcheln sollte man darauf achten, unter Wasser nichts anzufassen. Auch ist es unbedingt ratsam, den Körper vor Sonnenbrand zu schützen. Gerade im Wasser ist die Kraft des Sonnenlichtes extrem stark, so dass schon 15 Minuten zu schmerzlichen Erfahrungen werden können, wenn man sich nicht vorsieht.
Ein guter Ratschlag ist es auch, dass man sich eine gute Ausrüstung zum Schnorcheln besorgt, denn damit wird man hier eine gehörige Zeit verbringen und nichts ist ärgerlicher, als wenn die Brille undicht ist oder die Flossen drücken. Wir haben Ihnen von daher einen kleinen Ratgeber zum Schnorcheln geschrieben (hier).

Segeln
Die Malediven sind auch dafür ein besonders schönes Revier. Man kann von Deutschland aus in verschiedenen Agenturen Segelboote mieten, oder aber vor Ort in Male. Hierbei werden auch ortskundige Skipper mitgegbucht, die über ausreichend Erfahrung verfügen. Das ist nicht nur in puncto Sicherheit (gefährliche Riffs etc.) sinnvoll, sie kennen zudem auch die ganz besonders schönen Stellen.
In den meisten Hotelanlagen gibt es jedoch auch Segelboote insbesondere Katamarane zu mieten.

Tauchen
Wer vom Tauchparadis der Welt spricht, der spricht im allgemeinen von den Malediven. Auch wenn die Weltmeererwärmung viele Riffs zerstört hat, so gibt es kaum so bekannte Plätze für die Beobachtung mit farbenprächtigen, kleinen aber auch eben großen Fischen. Bei jedem Tauchgang trifft man auf Haie, Mantas, Adlerrochen oder Riesenmuränen.
Jede Hotelanlage verfügt über eine Tauchbasis, in der man nicht nur Tauchgänge buchen, sondern auch Tauchunterricht nehmen kann. In nur wenigen Tagen wird in den meisten Tauchschulen eine erste Lizenz ausgestellt, mit der man dann weitere Tauchgänge ohne Lehrer machen kann.

Tennis
Tennis ist keine typische Sportart für die Malediven. Dennoch finden sich in den meisten Resorts Tennisanlagen, die oft sogar mit Flutlicht ausgestattet sind. Ein entscheidender Nachteil besteht darin, dass die Plätze meistens aus Hartgummi bzw. sogar aus Beton bestehen, was nicht nur für das Leben der Bälle stark reduziert, sondern auch unangenehmer zum Spielen ist.
Wichtig für die Urlauber, die wenig Erfahrung mit tropischen Gegenden haben: Vorsicht beim Spielen in der Mittagshitze. Ein Hitzeschlag hat man hier sehr schnell und ein Arzt ist oft nicht so schnell zur Stelle. Man spielt also am besten früh morgens oder gegen frühen Abend. Auch einen Sonnenbrand vermeidet man auf diese Weise.

Wasserski
Wasserski wird nicht von jedem, doch aber von vielen Resorts angeboten. Am besten eignet sich dazu der frühe Morgen, da hier das Wasser noch recht flach und ruhig ist. Vorsicht ist bei den Korallen geboten, auch wenn die Hotelangestellten sich auskennen sollten, ist es ratsam, sich zuvor darüber mit dem Fahrer zu unterhalten.
Wer Wasserski neu lernt, dem sei gesagt, dass es ein einfach zu erlernender Sport ist, den man bereits nach wenigen Versuchen ausübern kann. Der Muskelkater danach ist jedoch unvermeidbar.

Windsurfen
Auf den Malediven weht nur selten ein wirklich kräftiger Wind. Dennoch, ein stetiger Wind ist fast täglich zu bekommen, zumeist zwischen 1-3 Windstärken. Das ist ideal für Anfänger und so verwundert es nicht, dass fast jedes Resort eine eigene Windsurfschule betreibt. Normalerweise kann man einen Kurs für einige Tage oder eine Woche belegen und nach dieser Zeit kann man dann auch schon ganz stabil surfen. Eine Prüfung ist normalerweise ebenfalls dabei.